Auge in Auge mit den Giganten

Auge in Auge mit den Giganten, eine Hafenrundfahrt einmal ganz anders, zu diesem außerordentlich schönen und sehr informativen Erleben trafen sich einige Geschwister aus Buchholz.

Frühaufsteher musste man an diesem Samstagmorgen schon sein, um an der Tour teilnehmen zu können. Wir trafen uns pünktlich um 7.45 Uhr wie verabredet an unserer Kirche. Nachdem wir uns auf die Pkw`s verteilt hatten, starteten wir voller Vorfreude bei wolkenlosem Himmel. Schnell erreichten wir unser Ziel, die Überseebrücke am Hamburger Hafen, wo wir kurze Zeit später auch in unserem Bus die Plätze einnahmen. Noch hatten wir keine Vorstellung, was uns erwartete. Es war nicht nur eine Gigantentour, es war eine Zeitreise von der Entstehung des Hafens bis zur Gegenwart, dem computergesteuerten Terminal in Altenwerder. Unsere fachkundige Begleiterin erklärte wirklich super, blickte in die Vergangenheit und schaute auch in die Zukunft.
Vorbei am Nikolaifleet, dem Ursprung des Hafens, durch die Speicherstadt, der Hafencity, ging es zum Hafenmuseum, wo uns das Flair der fünfziger Jahre umfing. Von hier hatten wir auch einen schönen Ausblick auf die Hafencity und die übrigen Kaianlagen. Weiter ging es über die Köhlbrandbrücke mit herrlichem Ausblick auf den Hafen mit seinen vielen Terminals und Anlagen.
Am Burchardkai, der größten aber auch ältesten Anlage für den Containerumschlag, wurden wir mit einem vorausfahrenden Begleitfahrzeug bis an die Hafenkante geführt und in die Geheimnisse des Containerumschlags eingeweiht. Beeindruckend war, wie die riesigen Van-Carrier auf ihren hohen Beinen mit und ohne Container scheinbar ungeordnet durch die Gegend flitzten.
Am Duckdalben, dem christlichen Seefahrerheim, bekamen wir einen Eindruck davon, was für die Seefahrer an Leib und Seele getan wird. Der Duckdalben ist für die Seeleute eine „feste Burg“. Von hier können sie mit ihren Familien telefonieren, Gemeinsamkeit pflegen und in einem besonderen Raum Ruhe und vor allem Nähe zum „Herrn“ finden.
Zum Abschluss lernten wir in Altenwerder eines der modernsten Containerterminals der Welt kennen. Hier laufen die Verladeprozesse computergesteuert. Wie von Geisterhand werden die Container auf die Lager- oder Schiffsplätze verbracht. Noch einmal konnten wir den imposanten Ausblick auf Hamburg und den Hafen von der Köhlbrandbrücke aus genießen. Reich an neuem Wissen zur Geschichte des Hamburger Hafens und vielen Eindrücken erreichten wir schließlich wieder die Überseebrücke,
Alle Geschwister waren begeistert von dieser besonderen Hafentour und sagen unserem Gerd einen herzlichen Dank für seine perfekte Vorbereitung und Durchführung der Tour.