Gemeindefest 2009

Höhepunkt unserer gemeindlichen Aktivitäten im Jahr 2009 war wohl das Gemeindefest am 29.08.2009 mit unseren Geschwistern aus den ostfriesischen Gemeinden Wiesmoor und Ostgroßefehn.

Es war ein wunderbares Erleben. Mit dem „Festplatz“, dem Schullandheim Kakenstorf, hatten wir eine gute Wahl getroffen. Entgegen der Wetterprognosen meinte es unser himmlischer Vater gut mit uns, sieht man von dem kleinen Schauer gegen Ende der Veranstaltung ab. Dafür können wir dankbar sein. Groß war die Freude, als unsere Gäste eintrafen. Nach herzlicher Begrüßung stimmten wir uns gemeinsam mit dem Lied „Der Herr ist mein Licht“ auf diesen Tag ein. Sogar der Ton war ohne Hilfsmittel gut und vor allem richtig getroffen, wurde sofort festgestellt. Buchholzer und Ostfriesen vermischten sich im Gespräch und in verschiedenen Aktivitäten so, als hätten sie sich schon ewig gekannt, eben wie richtige Geschwister. Unsere Grillmeister Rüdiger und Dirk hatten das Feuer geschürt, und bald konnten sich alle Geschwister an leckerem Gegrillten und den vielen Salaten laben. Zum gegenseitigen Kennenlernen hatten sich unsere Schwestern ein nettes Spiel ausgedacht. Jeder bekam einen Namen auf rotem und gelbem Karton umgehängt und hatte die Aufgabe, den passenden Gegenpart aus der anderen Gemeinde zu finden. Zu Adam gehörte Eva oder zu Gundula Gause Klaus Kleber, so breit war die Spanne. Teilweise durfte richtig gegrübelt werden, wer zu wem gehörte. Auf das gegenseitige Finden folgte das Kennenlernen. Hieraus ergaben sich interessante Gespräche. Am Kickertisch oder beim Bolzen auf dem kleinen Sportplatz konnte man sich austoben. Ein weiteres Spiel, in dem es um das Erraten biblischer Geschichten ging, trug zur weiteren aktiven Betätigung bei. Viel zu schnell verging die Zeit. Nachdem sich alle an der reichhaltigen Tafel bei Kuchen, Kaffee und Tee (der sogar den Ostfriesen schmeckte!) noch einmal gestärkt hatten, klang der Tag mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Eins im Geist und Streben ...“ aus. Mit dem gemeinsamen Gedanken, diese schöne Verbindung zwischen den Gemeinden weiter zu pflegen, hieß es dann Abschied zu nehmen. Ein herzlicher Dank gilt allen Geschwistern, die mit ihren Gaben dazu beigetragen haben, dass dieses Fest gelingen konnte, aber auch denen, die sich mit helfenden Händen und mit ihren Ideen kreativ eingebracht haben. So hat es mir als Organisator besondere Freude bereitet, dieses Ereignis auszurichten.