Gemeindefest 2016

Man spricht gerne davon, dass nichts so sicher ist, wie das Amen in der Kirche. Ebenso ist eine feste Veranstaltung in einem jeden Jahr das Gemeindefest.

Am 28.08. war das Gemeindefest für das Jahr 2016 angesetzt. Dieses mal in einer neuen Örtlichkeit. Häufig fand das Gemeindefest im Schullandheim Estetal statt, aber auch in der Köhlerhütte in Jesteburg. Doch dieses mal zog es die Gemeinde nach Trelde. Hier gab es die Gelegenheit, auf einem Privatgelände mit großem Garten das Gemeindefest auszurichten. Dem ORGAteam war dieses Grundstück von der Schwester Monika Külper unterbreitet worden, welche vor kurzem mit dem Ehepaar Neb dorthin gezogen war.

Wie auch die vergangenen Jahre wurde fleißig vorbereitet. Auch viel in den Tagen vorher der Blick häufig auf die Wettervorhersagen, die sich, in aller Regelmäßigkeit, um 180 Grad drehten. So wurde noch am Morgen des 28.08. von, zur Mittagszeit, aufkommenden Gewittern gewarnt.

Doch davon ließ man sich nicht schrecken. Nach dem Sonntagmorgen Gottesdienst begann ab 12 Uhr das Eintreffen in Trelde, die beiden Grills wurden aufgeheizt, das erste Fleich und die ersten Würstchen aufgelegt. Die Salatbar wurde gefüllt, die Getränke gebracht, der Nachtisch aufgebaut. Ebenso wurden im Garten Bänke und Tische aufgestellt. Gegen 13 Uhr wurde dann das Gemeindefest mit einer kleinen Ansprache vom Vorsteher, Priester Uwe Jacob, und einem Gebet des Bezirksältesten Wolfgang Hausmann, eröffnet.

Der Ansturm auf das Essen ging danach sofort los und es bildete sich eine Schlange hungriger Menschen. Gemeinsam, an den Tischen, wurde das Essen verzehrt, immer wieder unterbrochen von Unterhaltungen und wechselnden Tischbesetzungen.

Nach dem Essen hatten vor allem die Kinder die Möglichkeit, sich zu beschäftigen. Die Erwachsenen setzen die Unterhaltungen fort.

Die Kinder konnten, mit einer Wasserpistole bewaffnet, Gummibärchen herunterschießen, welche an Toilettenpapier aufgehängt waren. Auch Sackhüpfen wurde angeboten, an welchem der Vorsteher ebenso teilnahm (er musste sich leider der Übermacht der Kinder beugen und kam als Vorletzter ins Ziel). Fußball wie auch Federball konnten ebenso gespielt werden, auch weitere andere Spielsachen waren vorhanden.

Die Zeit schritt immer weiter fort Richtung 16 Uhr. Die Luft wurde immer schwüler, man kam schon ins Schwitzen, ohne etwas zu tun. Der Himmel verdunkelte sich langsam, ein dunkelblaue Front zog herauf. Man entschloss sich, nachdem der erste Donner zu hören war, die Sitzgelegenheiten abzubauen und in Sicherheit zu bringen. Kaum war alles abgebaut, der Garten geleert, ergoß sich ein heftiger Schauer herab.

Da die Zeit nun auch weiter fortgeschritten war, entschloss man sich, das Gemeindefest langsam ausklingen zu lassen.

Trotz des Regens war es ein sehr schönes Gemeindefest in einer neuen Umgebung, sehr gelungen.

Ein Dank geht auch an die lieben Gastgeber, welche ihr Grundstück und Haus zur Verfügung gestellt hatten.