Bezirksgottesdienst mit dem Bezirksapostel

Bezirksapostel David Heynes hielt am 2. September 2026 einen Bezirksgottesdienst in der Gemeinde Hamburg-Harburg für den Bezirk HH-Süd.

Als Bibelwort diente Jesaja 41,10 »Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit«.

Der Chor aus Sängerinnen und Sängern des Bezirkes trug das Lied  »Der Herr ist mein Hirte« vor. Auf dieses Lied eingehend, welches den Psalm 23 beinhaltet, sagte der Bezirksapostel: »Der Herr ist mein Hirte, dem folge ich nach«, und er betonte den Schlusssatz: »Ich werde bleiben im Hause des Herrn«. Das sei ganz wichtig, dass wir diesen Willen haben, im Hause des Herrn zu bleiben. Auch wenn wir einmal durch ein finsteres Tal hindurch müssen.  Auch den Israeliten, die sich damals in babylonischer Gefangenschaft befanden, war dieses finstere Tal bewusst. Nichts war mehr wie es einmal war, sie hatten Sorge und Angst. In diese Situation hinein wurde dem Volk durch den Propheten dieses Trostwort gegeben: »Fürchte dich nicht, ich bin mit dir«.

Seit dem Sündenfall sei Furcht ein Teil unseres Lebens, so der Bezirksapostel Heynes. Denn Sorge um Gesundheit, Sorgen um Familie oder Arbeitsstelle kennen die meisten. Das weiß auch der liebe Gott. In sanfter und liebevoller Weise betonte der Bezirksapostel den Kerngedanken: »Fürchte dich nicht, du bist nicht allein, ich bin mit dir«. In diesem Zusammenhang erwähnte er die Begebenheit von dem Kind, das im Flughafen seine Eltern verloren hatte und nach angstvollem Suchen dann die Mutter wiederfand. Dieser Wandel von Angst und Verlorenheit zum Glück und zur Geborgenheit im Arm der Mutter war dem Kind deutlich anzusehen. Die Mutter für uns heute, so betonte der Bezirksapostel, ist unsere Gemeinde, in der wir zusammenkommen, Geborgenheit und Frieden finden. Hier werden wir getröstet und gestärkt durch Wort und Gnade. Hier spüren wir die Liebe Gottes.

Weiter wies der Bezirksapostel darauf hin: »ich bin dein Gott«, und er bezog dies auf das 1. Gebot. Der allmächtige Gott, der Schöpfer Himmels und der Erden. Neben ihm wollen wir keine anderen Götter haben. Da müssen wir aufpassen, denn unser eigener Wille kann Schwierigkeiten bereiten. In allem ist es wesentlich, nicht auf unser eigenes Können zu bauen, sondern den himmlischen Vater um Hilfe zu bitten.

Im Mitdienen wies Apostel Schulz auf einen Satz im 3. Vers unseres Eingangsliedes Nr. 222 hin, wo es heißt: »Liebe, lass es mir gelingen, dich zu kennen, wie du bist«. Dazu sagte er: „Das haben wir heute erlebt. Unser großer Gott ist wahrlich ein Gott der Liebe, der uns liebt und uns hilft auf dem Weg zum herrlichen Ziel unseres Glaubens“.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahles beendete der Bezirksapostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.